Sonntag, 15. Oktober 2017

[Mood Board] Herbst

Langsam aber sicher kommt der Herbst und ich habe passend dazu ein Mood-Board mit typischen Herbstdingen -und Farben gestaltet. Hier sind meine aktuellen Lieblings-Herbst-Sachen:
1 Nagellack p2 Volume Gloss 770 my dear 1,95
2 Alpaka-Wolle Lamana Cusco Karmin 7,00
3 Buffalo Chelsea-Boots 99,90
4 Timberland Junior Icon 6-Inch-Boot 139,90
5 Alnatura Hagebutten-Tee mit Hibiskus 1,49
Was sind eure Herbst-Lieblinge?

Dienstag, 3. Oktober 2017

Mein Studium - Bauingenieurwesen - Meine Erfahrung

Nach fünf Jahren stehe ich nun am Ende meines Bauingenieurwesen-Studiums. Ich habe den Eindruck, dass sich die meisten Menschen unter diesem Studium nicht viel vorstellen können. Das ist deshalb eine gute Gelegenheit, mein geballtes Wissen mit euch zu teilen und euch vielleicht auch eine Hilfe zu sein, wenn ihr gerade auf Studiengangssuche seid.

Meine Weg zum Studium

 

Jedes Kind hat einen Traumberuf. Ich wollte ich Lehrerin werden. Dann kam ich auf ein Gymnasium und erlebte, wie schwer es Lehrer mit Mittelstufenschülern hatten, und überlegte es mir kurzerhand anders.
 In den Jahren darauf hatte ich keinen konkreten Berufswunsch mehr, aber je näher das Abitur rückte, umso mehr beschäftigte ich mich mit dem großen, angsteinflößenden Danach.

Als meine liebsten Fächer in der Schule haben sich Mathematik und die Naturwissenschaften wie Chemie, Physik und Biologie, aber auch Kunst und Deutsch herauskristallisiert. In diesen Fächern hatte ich eine schnelle Auffassungsgabe, musste nicht viel lernen und freute ich mich vor jeder Stunde darauf. Nicht so recht anfreunden konnte ich mich mit den Fremdsprachen, auch wenn ich hier nie direkt schlecht war. Diese Selbsteinschätzung hat mir sehr geholfen, mögliche Studiengänge direkt auszusortieren.

Obwohl ich wusste, was ich NICHT will, wusste ich noch lange nicht, was ich WILL, und so besuchte ich Vorträge über Biologie, Angewandte Mathematik, Architektur, Betriebswirtschaftslehre, Eventmanagement, Lebensmittelchemie, Innenarchitektur und eben Bauingenieurswesen. Ihr seht, ich war an vielem interessiert! Und wer sich jetzt erhofft, dass ich hier direkt eine Erleuchtung hatte, der täuscht sich. Einige der Studiengänge schloss ich zwar im Anschluss aus, aber die Entscheidung fiel erst nach weiterer Recherche im Internet und vielen Pro- und Kontralisten. Das wohligste Bauchgefühl hatte ich beim Bauingenieurwesen. Hier könnte ich sowohl meine Mathe- als auch meine kreativen Fähigkeiten einsetzen und vor allem etwas Großes erschaffen.

Die Hochschulen verlangen in der Regel ein Vorpraktikum und so verbrachte den Sommer nach dem Abitur mit betonieren und pflastern, während ich auf Facebook sah, wie meine Freunde durch die Welt reisten. Ich bin stolz, dass ich das durchgezogen habe, denn ich habe hart geackert und mir die Anerkennung der Kollegen verdient und gelernt, dass ich keine Angst vor neuen Herausforderungen haben muss. Es hat mir auch fachlich sehr geholfen, denn vorher hatte ich keine Ahnung von Bauabläufen und Herstellungsprozessen.

 

Das Studium und seine Inhalte

 

Ich habe mich für ein Studium an der Hochschule Darmstadt entschieden. Im Gegensatz zur Universität bieten Hochschule mehr Praxisbezug und dafür weniger Wissenschaft. Trotzdem kamen im Grundstudium erst mal Fächer wie Mathematik, Hydromechanik und Technische Mechanik an die Reihe, aber dann auch recht schnell lebensnahe Module wie Bauwirtschaft, Baukonstruktion und Baustoffkunde. Neben der Theorie gehören auch praktische Tätigkeiten dazu. Wir haben Würfel aus Beton hergestellt und sie anschließend bis zur äußersten Grenze belastet. Wir haben auch mit Wasser Strömungsversuche gemacht und das Campusgelände vermessen.

Nach drei Semestern wählt man dann eine Vertiefung. Anders als viele denken, gehört nämlich nicht nur der Baubereich zum Bauingenieur, sondern auch viele anderen zivilen Gebiete. Aus diesem Grund heißt der Beruf im Ausland auch überall Civil Engineer.
Mögliche Bereiche sind die Bauwirtschaft (Planung und Durchführung von Bauprojekten, Immobilienwertermittlung, Handel mit Immobilien und Immobilienverwaltung), das Verkehrswesen (Planung von Straßen, Schienen und Flughäfen, Lenken von Verkehrsströmen, Planung von Öffentlichem Nah- und Fernverkehr, Mobilität der Zukunft), der Wasserbau (Planung und Instandhaltung von Wasserstraßen, Flüssen, Überflutungsflächen für Hochwasserszenarien, Deichen, Dämmen, Renaturierung von Gewässern, aber auch die Versorgung der Städte mit Trinkwasser und die Abwasserentsorgung) und die Statik (Beratung der Architekten, Planung von standsicheren Gebäuden und Brücken wie zum Beispiel begehbare Glasböden, Stützwände aus Beton, Satteldächer aus Holzbalken und Brücken aus Stahl).

Gegen Ende gibt es dann ein weiteres Praktikum, dieses Mal aber als Bauingenieur in einem Büro oder als Bauleiter auf der Baustelle. So kann man seine erlernten Fähigkeiten gleich in der Realität testen und erste berufliche Kontakte knüpfen.

 

Prüfungen

 

Studiert man Architektur, muss man ein Bauwerk entwickeln und Modelle bauen, das dann bewertet wird. In Soziologie werden vor allem Hausarbeiten geprüft. Im Bauingenieurwesen werden die Fähigkeiten meistens in der vorlesungsfreien Zeit durch Klausuren getestet. Die Klausuren bestehen in der Regel aus einen Praktischen Teil, bei dem man etwas vorrechnet, und einem theoretischen Teil, bei dem Wissen abgefragt wird. Anders als in der Schule darf man hier aber alle Unterlagen in die Prüfung mitnehmen und darin nachschlagen. Dass trotzdem nicht jeder eine 1,0 schreibt, liegt an der knapp bemessenen Zeit. In den höheren Semestern muss man auch mal Projektarbeiten anfertigen, wie zum Beispiel eine Statik für ein Bürogebäude, oft auch in Gruppenarbeiten.

Am Ende des Studiums schreibt man dann seine erste richtige wissenschaftliche Arbeit, die Bachelorthesis. Hier sucht man sich einen Professor aus und erarbeitet mit ihm oder ihr eine Aufgabenstellung. Ich habe meine Bachelorthesis in Kooperation mit einem Ingenieurbüro geschrieben, auch das ist eine beliebte Möglichkeit, aber freiwillig.

 

Und was mache ich nach dem Studium?

 

Egal ob Baustelle, die Deutsche Bahn, eine Wasserschutzbehörde, ein Ingenieurbüro oder die Selbstständigkeit - fast alles ist möglich. Für die meisten Jobs wird ein Master vorausgesetzt, ein Doktortitel ist aber sehr unüblich. Die meisten Absolventen wechseln erst einmal ins Angestelltenverhältnis, um Berufserfahrung zu sammeln. Nach ein paar Jahren kann man sich dann selbstständig machen, muss man aber nicht. Je nach Bereich hat man mit Architekten oder mit Behörden viel bis gar nichts zu tun.

Die Berufsaussichten sind seit einigen Jahren sehr gut und werden es wohl auch bleiben, weil viele Bauingenieure in den nächsten Jahren in Rente gehen werden. Durch Praktika und Werksstudententätigkeiten haben die meisten Studenten schon ein Jobangebot, wenn sie fertig werden. Wer möchte, kann auch eine wissenschaftliche Karriere anstreben. Dazu hat er am besten schon an einer Universität studiert.
Das Gehalt liegt innerhalb der Berufsgruppe der Ingenieure im unteren Bereich, aber berufsübergreifend betrachtet über dem Durchschnitt. Man wird davon nicht reich, aber kann sehr gut davon leben. Man verdient zum Beispiel mehr als Architekten.

Wer möchte, kann mit seinem Abschluss auch ins Ausland gehen. Deutsche Ingenieurskunst ist dort nach wie vor sehr gefragt.
 

 

Faktencheck

 

Im Bauingenieursstudium sind fast nur Männer?

Nein, ich schätze den Frauenanteil auf 40%.

 

Das Ingenieursstudium gehört zu den schwersten.

Das kommt natürlich zuerst einmal auf die eigenen Fähigkeiten und Neigungen an. Ich würde mir mit Fremdsprachen, Jura oder auch mit reinen Naturwissenschaften sehr viel schwerer tun als mit dem Bauingenieursstudium. Auch wenn wir Bauingenieure das "Genie" in der Berufsbezeichung haben, sind wir nicht wirklich alle kleine Leonardo Da Vincis.

 

Welche Fähigkeiten sind gefragt?

Die Studiengänge bauen auf dem Abitur auf. Es hilft, logisch denken zu können und ein räumliches Vorstellungsvermögen zu haben. Wer gut in Geometrie und Analysis ist, kann das. Außerdem braucht man einen Hang zum Knobeln oder wenigstens Durchhaltevermögen. Eine schnelle Auffassungsgabe erleichtert das Lernen erheblich.

 

In den ersten Semestern finden Aussieb-Prüfungen statt.

Die Durchfallquoten bei Klausuren sind in dem Grundstudium am höchsten und lagen meist zwischen 50 bis 80 Prozent. Trotzdem kann man nicht davon sprechen, dass Professoren die Prüfungen bewusst viel zu schwer gestalten, um die Studenten zu schickanieren oder eben um "auszusieben". Alles, was ich im Grundstudium gelernt habe, habe ich in den weiterführenden Studien auch gebraucht. Einigen Studenten fällt der Umstieg von der Schule zur Uni schwer: Es ist viel mehr Stoff zu lernen und mit einer mündlichen Note kann man auch nichts mehr herumreißen. Wer nach drei versiebten Klausuren auch die mündliche Prüfung nicht besteht, ist höchstwahrscheinlich einfach nicht für ein Ingenieursstudium geeignet, sorry.

 

Bauingenieure leben in ihrer eigenen Welt. 

Nein. Bauingenieure arbeiten meist mit Architekten oder anderen Berufsgruppen interdisziplinär zusammen. Neben dem technischen Wissen müssen Bauingenieure vor allem ihre Ideen überzeugend rüberbringen, weshalb sie über sehr gute Kommunikationsfähigkeiten verfügen. Vielleicht abgesehen von Stuttgart 21.

 

Auf Baustellen gehört der Kasten Bier einfach dazu.

Nein. Habe ich nie erlebt. Wasser ist bei der körperlichen Anstrengung sowieso sinnvoller.

 

Architekten und Bauingenieure machen das Gleiche.

Nein. Die Aufgaben unterscheiden sich sehr. Ein Architekt kümmert sich wenig um die Statik, dafür viel um die Ästhetik und Nutzbarkeit des Gebäudes. Er vertritt meist eine künstlerische Philosophie, während der Bauingenieur praktisch veranlagt ist. Aus diesem Grund gefällt dem einen auch häufig nicht, was der andere plant. Dabei sind beide unabdingbar für ein gelungenes Bauwerk. Am besten ist es, wenn auch noch ein Innenarchitekt beteiligt ist. So sind die Bauherren am Ende am zufriedensten.


Hilfreiche Links zum Thema:

werde-bauingenieur.de
kein-ding-ohne-ing.de

Wie immer spiegelt der Artikel meine persönliche Meinung wider und ist nicht gesponsert.

Freitag, 8. September 2017

Blogvorstellung

Ich habe einen wunderbaren Blog entdeckt, den ich euch unbedingt vorstellen muss, weil ich so begeistert von ihm bin und ich euch tolle Dinge nicht vorenthalten möchte:

The Everygirl beschäftigt sich nicht bloß mit einem speziellen Thema, sondern man findet hier hilfreiche Posts zu zahlreichen Themen: Carreer & Finance, Fashion & Beauty, Living, Wellness, Travel und Culture - Von praktischen Finanztipps über wunderschöne Homestorys bis zu unterhaltsamen Posts über Fernsehserien ist alles dabei.
Hinter The Everygirl stehen Alaina Kaczmarski and Danielle Moss, zwei junge Amerikanerinnen, die mir auf Anhieb sympatisch waren. Ihr Blog richtet sich auch nicht an Teenies, sondern an junge Frauen wie sie es selber sind. Frauen, die mit beiden Beinen im Leben stehen, gerne Karriere machen wollen, sich auch für Kulur interessieren und auf ein schönes Zuhause Wert legen. Am besten beschreiben sie selbst, wem der Blog gewidmet ist:
Obwohl der Blog auf Englisch ist, lese ich die Posts sehr gerne, weil sie so locker geschrieben sind. Er ist ein professioneller Blog, aber ich konnte keinerlei gesponsorten Werbe-Postings entdecken. Er finanziert sich stattdessen über Affiliate-Links, was mich persönlich nicht stört.

Hier geht es direkt zum Blog:

Kanntet ihr den Blog schon oder kennt ihr weitere Blogs, die ich mir unbedingt anschauen sollte? Schreibt sie mir gerne in die Kommentare.

Dienstag, 29. August 2017

Bücher, die du diesen Herbst lesen solltest

Ganz langsam kündigt sich bereits der Herbst mit seinen bunten Wäldern und gemütlichen Abenden an. Wann passen Bücher besser als in dieser schönen Jahreszeit? Es ist sicherlich kein Zufall, dass die Buchmesse, auf der sich die spannendsten Neuentdeckungen finden lassen, immer im Oktober stattfindet!
Wer so lange nicht warten will, für den habe ich persönliche Empfehlungen. Es handelt sich überwiegend um eher schwere Kost, viel Gesellschaftskritik, aber alles so gut erzählt, sodass man sofort in die Geschichten hineingesogen wird.

1. City on Fire

"City on Fire" ist mit tausendachtzig Seiten ein wahrer Wälzer. Dafür bekommt man aber auch zahlreiche Erzählstränge, die sich immer mal wieder miteinander verweben, nur um sich anschließen wieder zu trennen. Der Roman führt in das New York der 1970er-Jahre. Es geht bergab, die Stadt ist voller Drogensüchtigen und Punker, gescheiterter Journalisten und Jungendlicher, die in der Stadt ihr Glück suchen. Dreh- und Angelpunkt ist die junge Punkerin Samantha, die zu Silvester im Central Park angeschossen und seit dem im Koma liegt.
Was hat der schwarze Lehrer, der die Polizei verständigt, der Kunsthändler mit Kontakten zur Schwulenszene und der Hamilotn-Sweeney-Konzern damit zu tun? In langen Kapiteln zeichnet der Autor ein detailiertes Porträit über das Seelenleben eines jeden einzelnen. Dies tut er so gut, dass man sich beim Lesen sogar im Kopf eines Heroinsüchtigen wiederfindet und etwas braucht, bis man sich davon erholt hat. Das Werk ist so allumfassend, dass der Verlag sicherheitshalber eine Karte mit einer Übersicht über alle Protagonisten dem Buch beilegt. Die Handlung kommt dafür meist nur langsam voran und wer kein Freund von detaillierten Beschreibungen voller abenteuerlichen Metaphern ist, kann sich schnell langweilen. 

Meine Bewertung: +++++
Amazon-Bewertung: +++++

Taschenbuch 14,00
Gebundene Ausgabe 25,00

2. Bonita Avenue

"Bonita Avenue" ist ein Familienporträit. Im Zentrum steht Siem Sigerius, der aus einfachen Verhältnissen stammende Mathematiker und inzwischen Unidekan. Er lebt mit seiner zweiten Frau und deren beiden Töchtern in einem beschaulichen Bauernhof am Rande des Campus. Die Idylle wäre perfekt, wäre da nicht sein Sohn aus erster Ehe, der gewaltätig und pervers ist. Siem befindet sich in einem permanenten Kampf mit seinem eigen Fleisch und Blut, bis schließlich die Perversität in seine Vorzeige-Familie vorgedrungen ist. Oder war sie nicht schon immer da? Da ist die älteste Stieftochter, die Nacktfotografien im Internet verbreitet. Und wie soll Siem erklären, dass er auf sie gestoßen ist, weil er zahlender Abonnent ihrer kleinen Seite ist?
Die Geschichte wird aus drei Sichtweisen erzählt, dabei gibt es Zeitsprünge, die aber so gut sind, dass man der Handlung ohne Probleme folgen kann. Das Buch ließt sich flott, ist aber nichts für zarte Seelen und hat auch definitiv kein Happy End.

Meine Bewertung: +++++
Amazon-Bewertung: +++++

Taschenbuch 11,99

3. Jugend ohne Gott

"Jugend ohne Gott" entstand im Jahr 1937 und ist auf jeden Fall in diesem historischen Kontext zu betrachten. Es geht hier aber nicht primär um den Holocaust oder den zweiten Weltkrieg, sondern um eine Schulklasse und ihren Lehrer. Dieser hat vor der Propaganda, die in den Schulen verbreitet wird, kapituliert, um sich seine Zukunft nicht zu zerstören. Verzweifelt sieht er zu, wie seine Schüler moralisch verrohen. Zu der schulischen Ausbildung gehören seit neuestem auch Camps, in denen die Jungen an das Soldatenleben herangeführt werden sollen. Der Lehrer begleitet diesen Ausflug notgedrungen. Dort wird im Wald einer der Schüler erschlagen und der Verdacht fällt auf einen Mitschüler, der den Toten beschuldigt hat, heimlich in seinem Tagebuch gelesen zu haben. Aber auch der Lehrer schämt sich für etwas, war er im Camp getan hat.
Der Roman ist spannend und liest sich sehr flüssig. Es ist mit Abstand das kürzeste der drei Bücher. Er gehört in den Kanon der Schulliteratur, aber ist keineswegs langweilig oder altbacken. Ich hätte den Roman in der Schule sehr gerne gelesen. Es lohnt sich, ihn jetzt zu lesen, denn der Roman ist auch Grundlage für den am 31. August startetenden gleichnamigen Kinofilm.

Meine Bewertung: +++++
Amazon-Bewertung: +++++

Gebundene Ausgabe: 3,95
Taschenbuch: 3,90

Dienstag, 25. Juli 2017

Lese-Tipp: Der Perfektionierungswahn

Ich möchte einen sehr tollen Post von Neele von Just a Few Things mit euch teilen, die sich mit dem aktuellen Trend #Pantychallenge beschäftigt.

https://justafewthings.de/on-my-mind-perfektionierungswahn-perfektion-kolumne-gedanken
Mein Senf dazu:
Instagram und die digitalen Medien verbreiten und verstärken zahlreiche neue Ideale und zeigen eine künstliche Perfektion, die kein Mensch dauerhaft erreichen kann. Wir sehen im Netz nur perfekte Leute mit perfekt gestylten Haaren, ohne Augenringe, ohne abgesplittertem Nagellack, dafür mit der perfekten Handtasche.
Dabei hat jeder auch mal Tage, an denen die Haare fettig sind, die Augenringe groß und man dringend eine Maniküre bräuchte. Und soll ich euch was sagen? Ich mache mir einen Dutt, schnappe mir einen dm-Stoffbeutel und gehe unter Menschen. Noch NIE hat mich jemand wegen meines Auftritts komisch angesehen oder gar angesprochen. Und wie mein Höschen aussieht, geht ja wohl sowieso nur nich etwas an.

Sonntag, 23. Juli 2017

[Mood Board] Sommer

Ich genieße im Sommer  die Sonne und die Urlaubsstimmung, anstatt mir lange den Kopf über mein Aussehen zu zerbrechen. Neben einen schlichten Nude-Make-Up habe ich ein paar Sommer-Essentials, zu denen ich jeden Morgen greife und die meinen Signature-Look ausmachen, egal, ob ich ins Büro gehe oder den Strand entlang spaziere.

Für meinen My-Lips-But-Better-Natural-Sweat-Look: Tinted Lip Balm in Pink Blossom von Burt's Bees, 7,99
Schnupper ich an kalten Tagen an meinem liebsten Sommer-Duft, wird mir sofort warm um's Herz - kein Wunder beim einem Parfüm, das wie ein Nilgarten duftet: Un Jardin Sur le Nil von Hermès 50 ml 75,00, 100 ml 107,00
Macht einen fantastischen, goldenen Glow auf den Wangenknochen und ist ein Dupe zum Mary Lou Manzier: Glowcomotion von W7, 5,50
Für die schnelle Abkühlung, wenn ich draußen bin: Wasserspay von Balea, 1,45


Sonntag, 2. Juli 2017

Sunday Mail



|Gesehen| den absolut zu empfehlenden Kinofilm Wonder Woman. Er spielt im ersten Weltkrieg, was eine schöne Abwechslung zu den zig anderen Helden-Epen darstellt. Dann ist der Held eine Frau, was wohl die beste Abwechslung ist. Es ist eine Comicverfilmung, die einen relativ kleinen Anteil an Gewalt zugunsten von intelligenten Dialogen und komplexen Handlungsverläufen hat. Ich halte es nicht für Zufall, dass dieser Film in dieser dritten Welle des Feminismus erscheint, denn es braucht doch jeder Kampf für das Gute Vorbilder. Sehr sehenswert!





|Gehört| Ich war das erste Mal auf einer richtigen Salsa-Party, was wunderschön war. Besonders ging die Post bei DEM Sommerhit 2017 ab: Despacito von Luis Fonsi und Daddy Yankee. Der Text ist extrem schlüpfig, hier ist eine deutsche Übersetzung.





|Gelesen| Dank Kindle Prime Anziehungskraft von Guido Maria Kretschmer (nette Unterhaltung, aber lieber nicht kaufen) und Isch geh Schulhof von Phillip Möller (sehr unterhaltsam, aber manchmal zu platt).



|Getan| Meine Familie über das Wochenende besucht. Hier habe ich mehr Ruhe als zuhause.



|Gefreut| Meine Professoren waren angetan von meiner Idee zu meiner Abschlussarbeit. Sie haben es mir nicht ausgeredet, sondern mir Tipps gegeben, wie ich an Infos und Material komme. Hoffentlich klappt das!



|Geärgert| Ich habe seit zwei Semestern Baugeschichte in der Uni belegt, weil ich mir davon erhoffe, die moderne Architektur besser zu verstehen. Eine Woche vor Ende der Vorlesungen sind wir aber erst im Historismus. Nächste Woche bleiben nun also noch neunzig Minuten, um das komplexeste Jahrhundert von allen zu thematisieren. Das ist schade, aber ich habe in dem Jahr trotzdem viel gelernt, vor allem über die Architektur der Griechen und Römer - auch nett :)



|Gekauft| Nix



|Geklickt| Die Sache mit der Autowaschanlage... von Alice von Alice in Astonishland, Outfit-Must-Haves - Fashion perfekt kombinieren, stylish aussehen von Anna von LoveTheCosmetics und Warum ich fett geworden bin. von Mirella von mirellativegal



|Kommende Woche| Schreibe ich eine Klausur in Glasbau - drückt mir die Daumen!



Ich wünsche eine tolle kommende Woche!