Sonntag, 31. Januar 2016

Immer wieder sonntags...


|Gesehen| Prakti.com - muss man nicht gesehen haben, tut aber auch nicht weh.



|Gelesen| Ich habe Mädchenmeute ausgelesen und ich kann es auf jeden Fall empfehlen. Ein bisschen alternativ, viel Abenteuer und aufregende Mädels! Es handelt von Mädchen, die beschließen, ihre Ferien in einem Tunnel im Erzgebirge zu verbringen, während die Eltern glauben, dass sie in einem Feriencamp sind.
Am 11. März erscheint es übrigens auch als Taschenbuch!



|Gehört| Yasha - Strand



|Getan| viel an meiner Bachelorarbeit gearbeitet, gekocht, eingekauft, Fahrrad geputzt und zum ersten Mal ein Daunenkissen gewaschen.

|Gegessen| Garnelen auf Safrannudeln, Putengeschnetzeltes mit Gemüse und Tortellini sowie Kuchen auf einem Geburtstag.

|Getrunken| Wasser und Tee

|Gedacht| dass der Donutladen um die Ecke schon so lange geöffnet ist und ich noch nie da war. Das muss ich diese Woche ändern!

|Gefreut| dass ich die kommende Woche auf ein Konzert gehen werde!

|Gelacht| bei diesem Video:



Kennt ihr Michael Buchinger? Ich schaue seine Videos wirklich gerne, weil er einen sehr intelligenten Humor hat und einzigartig ist.

|Geärgert| Dass meine To-Do-Liste momentan so voll ist und ich gerne einfach mal nichts machen würde.

|Gekauft| zählt der Rewe-Einkauf? Da gab's Ritter Sport im Angebot :D

|Geklickt| Die Revolution bei Barbie! Siehe selbst:



Dieses Diskussion darüber, ob Barbie ein falsches Frauenbild vermittelt, halte ich ja für übertrieben. Schließlich haben wir auch mit Playmobil gespielt und wollten trotzdem nicht so aussehen wie die Figuren xD Barbies eignen sich einfach toll für Rollenspiele, da gibt es nichts Besseres! Ich persönlich würde vielleicht eher eine Berufstätige als eine Prinzessin meinen Kindern schenken, aber Barbie boykottieren würde ich nicht.



In diesem Sinne: Habt eine tolle Woche!

Sonntag, 24. Januar 2016

Immer wieder sonntags...


|Gesehen|  The Big Short, wodurch ich die Börsenkrise 2007 besser verstehe.

Zum Glück waren die Auswirkungen der Finanzkrise gering (außer dass der Leitzins immer noch bei unter 0 ist -.-), ansonsten hätte ich Bedenken, dass sich das, was nach dem Crash 1929 in Deutschland passiert ist, wieder passieren würde. Die passenden Ideologien sind ja momentan wieder sehr präsent, siehe hier :(




|Gelesen| Bachelorarbeiten von Komilitonen

|Gehört| Editors - You don't Know Love



|Getan| für unsere GB-Rundreise recherchiert. Bilde ich es mir ein oder sind in den letzten drei Jahren die Hotelpreise explodiert? Naja, wir werden uns jetzt bei den Jugendherbergen (DJH) anmelden :D Somit bekommt man in London noch ein Doppelzimmer für 100 Euro pro Nacht trotz guter Lage.
Auch über die Anreise sind wir uns noch nicht einig: Von null Euro (weil InterRailPass) und sechzehn Stunden Fahrt bis knapp hundert Euro und eineinhalb Stunden Flug (78 € ohne Gepäck!) ist alles in Abstufungen möglich...

|Gegessen| Lachsspaghetti, Gemüsesuppe mit Hähnchenbrust und Pizza

|Getrunken| Cola und Sekt

Ein von Svenja (@sv.njalov.s) gepostetes Foto am


|Gedacht| Jetzt geht's los!

|Gefreut| dass sich Quidditch, bekannt aus Harry Potter, tatsächlich als "echte" Sportart etabliert hat. Dieses Wochenende fanden die ersten Deutschen Meisterschaften statt und ich habe sie mir angesehen.


Der Sport scheint hauptsächlich an Unis verbreitet zu sein - die damaligen Leser sind heute alle im Studentenalter.
Gespielt wird eben auf dem Boden und für den goldenen Schnatz gibt es nur 30 Punkte, aber sonst wurde vieles übernommen. Ich kann mir gut vorstellen, es selbst zu spielen, weil es ein sehr schnelles Spiel ist und es unterschiedliche Spielertypen wie Treiber, Jäger und Hüter gibt. Lässt man die Besen und den Schnatz weg, eignet es sich auch gut für die ein oder andere Sportstunde! Weitere Infos gibt es hier.

|Gelacht| Leuten beim Sport zuzugucken ist schon gemein! Beim Sporttreiben sieht man nun mal nicht elegant aus. Wenn aber Snukieful ihr Pärchenyoga-Video freiwillig hochlädt, schau ich es mir aber auch gerne an. Ich habe so gelacht:



|Geärgert| über die aktuellen Temperaturen. Dafür liebe ich den Frühling umso mehr!

|Gekauft| diesen Nagellack von essence. Ein pastelliges Koralle und je nach Licht eher orange oder rosa:

24 indian summer


Passt er nicht toll zu dem Cover der aktuellen Maxi, die ich diese Woche hier reviewt habe?

|Geklickt| Animiert durch zendepot habe ich mal wieder bei Börsenheld reingeklickt. Hier kann man mit einem imaginären Budget von 50.000 Euro zum Spaß Aktien kaufen und so ohne Risiko die Börse kennen lernen.

Ich wünsche euch einen tollen Start in die Woche!

Freitag, 22. Januar 2016

[Magazines] Maxi

Maxi - nach Barbara und Elle gibt es heute eine Review zu dieser Zeitschrift!


Ich lese die Maxi sehr gerne und heute werde ich sie mal genauer unter die Lupe nehmen. Was unterscheidet sie von anderen Zeitschriften?

Was für mich eine gute Zeitschrift ausmacht


Ich bin oft angeödet von Kaufvorschlägen, die das Budget von fast allen sprengen, von Kochrezepten, für die noch nicht mal meine Oma die Muße hat und von unsinnigen Ratschlägen, wie ich Männer auf mich aufmerksam machen kann.

Stattdessen möchte ich in der Lektüre versinken, möchte zum Lachen und Nachdenken gebracht werden und vielleicht auch mal was Neues erfahren.

Wie gut ist also Maxi?

Facts


2,70 (groß) / 2,00 (klein)
erscheint monatlich
164 Seiten
Davon 11 % Werbeseiten; insgesamt 18 Seiten voller Werbung. Das ist voll in Ordnung und bisher die Zeitschrift mit der wenigsten Werbung!

Kategorien


Zeitgeist




Das Heft startet mit dem "Zeitgeist", einem Mix aus Personen, Kaufvoschlägen, Trends und hauptsächlich Reportagen und Artikeln.



48 Seiten umfasst der erste Teil des Magazins. In dieser Ausgabe gibt es Ratschläge, um seine Beziehung frisch zu halten, "ja, genau - kenn ich!"-Grafiken, die ich immer gerne anschaue, Infos über die Slow-Bewegung, Befragung von Menschen über ihre Marotten, ernste Themen wie Frauen in China, die wegen ihres beruflichen Erfolges keinen Mann finden und wie man traurige Freunde am besten aufbaut.



Mode


Hier gibt es Modestrecken mit teueren Klamotten von zum Beispiel Riani, Coccinelle, Escada und COS.



Dazu gibt es weitere Kaufvorschläge in Form von vorgeschlagenen Kombinationen, für verschiedene Situationen und für verschiedene Stiltypen, wie die Skandinavische oder die Lässige. Gefällt mir gut, weil die Teile meistens relativ gut tragbar sind!


In jeder Ausgabe stellt auch eine Frau ihren Kleiderschrank vor und zeigt, welche Teile ihr wichtig sind. Die Maxi-Mitarbeiter testen auch jedes Mal einen Trend und geben Tipps zum Styling. Dieses Mal geht es um den Oversize-Pulli.



 Beauty


In Beauty geht es um Frisuren, Kosmetikprodukte und Körperpflege.



Die Tricks sind jetzt nicht wirklich neu, aber sehr schön aufbereitet. Insgesamt gefällt mir das Layout und Design der Maxi sehr. Es ist schlicht und enthält wenig Modelbilder.
Auch im Ressort Beauty testen die Mitarbeiter wieder selbst. Dieses Mal Longlasting-Lippenstifte und ein Sauerstoff-Facial. Und es gibt eine Anleitung, um Rouge trichtig aufzutragen.
Natürlich werden auch hier wieder Kaufvorschläge gemacht.




Herz & Seele


Dieser Abschnitt umfasst nur 10 Seiten. Hier finden sich offene Briefe an den Ex, die Freundin und die Nachbarin. Und es gibt peinliche Kinderfotos :D Am meisten gefällt mir aber die Seite Erinnerungen einer alten Dame, bei der in jeder Ausgabe eine Oma einer Leserin über ihr Leben resümiert. Dieses Mal erinnert sich Marianne Schmidt an ihre Jugend im Flüchlingslager nach Krieg und an ihre Karriere im Institut für Weltwirtschaft.





Leben


Leben ist ein Mix aus Start-Up-Vorstellungen, Praktischem (Smalltalk-Wissen), Musik, Büchern und Filmen. Darauf folgen ein Reisetipp, und Wohndekorationen sowie Kochrezepte. Ganz am Schluss gibt es noch eine tolle Kolumne!



Fazit


Auch nachdem ich einen kritischeren Blick auf meine Lieblingszeitschrift geworfen habe, bin ich sehr begeistert von Maxi. Natürlich gibt es auch hier wieder viele Kaufvorschläge, aber ich habe das Gefühl, dass hier viel Herz drinsteckt. Jede Ausgabe ist voller neuer Ideen und Maxi unterscheidet sich doch sehr positiv von dem Frauenmagazinen-Einheitsbrei. Ich schätze, dass die Zielgruppe junge Menschen, vielleicht Studenten sind, weil das Magazin sehr locker an viele Themen herangeht, viele Anleitungen beinhaltet und sehr vielseitig ist.

Maxi erstetzt keine Zeitung oder Nachrichtensendung, aber ist wesentlich interessanter als zum Beispiel die Elle, die ich hier vorgestellt habe.

Positiv hervorheben möchte ich auch noch mal den geringen Anteil an Werbung - 11 %, das bedeutet weniger als jede zehnte Seite! Das wirkt sehr unabhängig und ich konnte auch nicht feststellen, dass die Artikel passend zur Werbung geschrieben sind.

Wer die Maxi noch nicht kennt, sollte sie einmal ausprobieren. Die kleine Ausgabe kostet auch bloß zwei Euro.

Ich gebe ihr 9 von 10 Lesebrillen. Den kleinen Abzug gibt es, weil zu viele Produkte platziert werden.


Mittwoch, 20. Januar 2016

[How To] Große Poster rahmen


Seit einiger Zeit hängt über unserem Bett endlich ein Bild! Gekauft habe ich es schon vor fast einem Jahr bei Aldi - ein Poster zum Aufrollen. Ich bin aus dem Alter raus, dass ich Poster mit Reißzwecken an der Wand befestigte. Für das Schlafzimmer sollte es etwas hochwertiger sein! Aber Rahmen in dieser Größe - auch wenn es nur Cliprahmen seien - kosten über hundert Euro! Das ist für ein Poster für unter zehn Euro nicht ganz so gerechtfertigt...
Stattdessen haben wir uns im Baumarkt ein paar Latten besorgt und uns einen Rahmen selber gebaut - für unter zehn Euro! Wie das geht zeige ich dir hier:

Du brauchst:


Holzlatten - es gibt teure, abgeschliffene Latten (bei den Sockelleisten) und günstige Baulatten (bei dem Bauholz), die etwas splittern, aber für diesen Zweck vollkommen ausreichen!
4 Winkel
Schrauben (für Holz geeignet) Die Bezeichung beinhaltet immer den Durchmesser (die kleinere Zahl) und die Länge (die größere Zahl) der Schraube in Millimeter. Die Länge sollte kleiner sein, als die größere Dicke der Latte, damit du nicht durch die Latte schraubst.
Schraubenzieher oder Akkuschrauber
Holzsäge
evtl. Schraubzwingen zum Fixieren der Latten beim Sägen
Nägel kurze - sie müssen nicht sehr tief in die Latte reichen. Theoretisch würden auch Reißzwecken reichen! 
Hammer 

Das bekommst du alles in jedem üblichen Baumarkt.

Anleitung:


Zuerst ermittelst du, wieviele Latten du brauchst. Dazu misst du den Umfang von deinem Poster, ziehst aber pro Seite 2 - 4 cm ab, weil der Rand zum Festnageln umgeklappt werden wird.

 
Anschließend zeichnest du auf den Latten die Längen an und sägst sie klein. Ich habe sie im 45 °-Winkel gekappt.



Nun schraubst du die Winkel mit den Holzschrauben fest. Der Rahmen ist nun schon fertig.
Als nächstes fixiest du das Poster auf dem Rahmen. Du kannst es provisorisch mit Reißzwecken festklemmen und es dann an den wichtigsten Stellen festnageln. Achte darauf, es immer zu spannen, damit keine Falten oder Wellen entstehen. Dann verteilst du so viele Nägel, wie es dir gefällt (und wie viel Kraft du hast :D)

Wenn das Poster die Latten nicht ganz verdeckt und dich die Farbe der Latten stört, kannst du die Latten vorher anmalen - zum Beispiel in Weiß.


Das war es auch schon!

Zum Aufhängen habe ich zwei Schrauben mit Dübeln verwendet, die ca 1 cm rausstehen, und den Rahmen einfach darauf gelegt.

Deckenlampe: Ikea, Bett: Ikea, Bettwäsche: Ikea

Sonntag, 17. Januar 2016

Immer wieder sonntags...


|Gesehen| Die Sendung mit der Maus und ich habe Mein Kind, dein Kind auf Vox für mich entdeckt. Dabei stellen Eltern ihre Erziehungsmethoden vor und man folgt ihnen durch ihren Alltag. Klingt banal, aber wer macht sich nicht manchmal Gedanken darüber, wie man seine eigenen Kinder erziehen will? Ich finde es sehr spannend und lehrreich, Eltern dabei zuzusehen.

 
Und ich war mit meinem Liebsten im Kino. Wir haben uns Joy - Alles außer gewöhnlich angesehen, weil ich JLaw mit Bradley Cooper zusammen sehr gerne sehe und Jennifer jetzt sogar den Golden Globe als beste Schauspielerin für ihre Arbeit in Joy bekommen hat! Das schöne an Joy ist, dass man immer glaubt "Jetzt hat sie es geschafft" und kurz danach wieder alles nach Scheitern aussieht. Kein Film für's erste Date, aber einer, der zeigt, wie schwierig und lang der Weg zum Erfolg doch sein kann.



|Gelesen| Mädchenmeute von Kirsten Fuchs. Ich bin noch ganz am Anfang und kann noch nichts dazu sagen, außer dass es um eine Ferienfreizeit für Mädels geht.


Und ich habe mir eine Tratschzeitschrift geholt: People überzeugt mich momentan sehr. Es gibt Klatsch und Mode. Geht es euch bei Klatschzeitschriften auch so, dass ihr nach den Promis, über die berichtet wird, entscheidet, welche ihr kauft? Ich meide zum Beispiel Zeitschriften mit Heidi Klum und Sylvie Meis, aber liebe welche mit Herzogin Kate und Anne Hathaway.

|Gehört| nichts Bemerkenswertes

|Getan| über den Tod von Alan Rickman, der in den Harry-Potter-Filmen Professor Snape verkörpert hat.


|Gegessen| Lindor von Lindt. Wer die noch nicht probiert hat, sollte es einmal tun!

|Getrunken| Wasser und Tee

|Gedacht| dass "Feminazi" sehr furchtbar ist. Da werden Leute, die für eine gute Sache kämpfen, als Nazis beschimpft. What? Keine Angst Männer, keiner will euch was tun! xD


|Gefreut| über den Donutladen, der hier ganz in der Nähe aufgemacht hat.

|Gelacht| über ExplainAFilmPlotBadly:



|Geärgert| darüber, dass gerade alles nicht so läuft, wie ich es mir vorgestellt habe.

|Gekauft| diese Baumwollbluse von H&M gleich zweimal. Weiße Blusen ziehe ich gerne unter Pullover, um den Look aufzuwerten. Diese sind aus Baumwolle und daher sehr angenehm zu tragen und "knistern" nicht so, wenn ihr wisst, was ich meine.


|Geklickt| 21 Dinge, die für jeden Teenager in den 2000ern den Tod bedeuteten


Ich wünsche euch einen tollen Start in die Woche!

Freitag, 15. Januar 2016

[Lernen] So bereitest du dich optimal auf das Abitur vor

Jahrelang bist du zur Schule gegangen und plötzlich hast du es tatsächlich geschafft und das Abitur steht vor der Tür! Das jahrelange Lernen und Zeitinvestieren soll sich jetzt auszahlen - komprimiert in ein paar wenigen Prüfungen.
Nach und nach fangen alle mit dem Büffeln an und du hast keine Ahnung, wieviel du lernen sollst oder ob du nicht eh schon zu spät damit dran bist. Keine Panik, jetzt ist genau der richtige Moment, um anzufangen.

Ob du es mir jetzt glaubst oder nicht, die Abiphase geht so schnell vorbei - und sie schweißt dich noch einmal mit deinen Klassenkameraden zusammen, schließlich macht ihr alle das Gleiche durch!

Ich habe 2012 Abi gemacht und möchte euch gerne zeigen, wie ich mich auf die Prüfungen vorbereitet habe.


Dezember: Mach dir klar, in welchen Fächern du dich prüfen lassen wirst.

 



Das klingt so banal, ist aber so entscheidend. Einige Fächer werden wohl schon verpflichtend feststehen, zum Beispiel deine Leistungskurse*. Ein paar darfst du selbst auswählen. Dabei solltest du grundsätzlich die Fächer wählen, bei denen deine Chancen auf eine gute Note möglichst gut sind. Du solltest aber auch bedenken, dass die regulären Kursnoten dann meistens auch in die Abi-Note eingebracht werden müssen - das kann deinen Schnitt heben oder senken. Auch die Wahl, ob du dich schriftlich oder mündlich prüfen lässt, kann sich auf die Prüfungsnote auswirken.
Ich war schriftlich in Englisch zum Beispiel immer sehr gut, aber fließend sprechen konnte ich es nicht gut. Somit habe ich mich schriftlich prüfen lassen und 14 Punkte errreicht - das hätte ich mündlich niemals!
Lass dich ruhig auch von deinen Lehrern beraten. Es gibt Prüfungen, die einfach sehr schwer sein sollen. Bei uns galten Geschichte und Religion schriftlich als schwierig, während bei mündlichen Prüfungen Lehrer darauf achten können, dir Aufgaben zu Themenbereichen zu stellen, bei denen du ihnen schon im Unterricht positiv aufgefallen bist. In der Regel hast du hier gute Chancen, wenn du auch schon im Unterricht gut mitgearbeitet hast.

Anfang Januar: Mach dir einen Lernplan für die schriftlichen Prüfungen.


Mein Lernplan - ich habe nur das aufgeschrieben, was ich nicht konnte bzw. wiederholen möchte

Sobald das letzte Halbjahr (das Prüfungshalbjahr) anbricht, hast du alle Themen, die im schriftlichen Abitur drankommen können, im Unterricht behandelt*. Damit kannst du jetzt auch mit dem Lernen beginnen. Da in eineinhalb Jahren viel Stoff zusammenkommt, solltest du zunächst für jedes schriftliche Abiturfach (das mündliche Abi ist meistens viel später und dazwischen ist viel freie Zeit) die Themen auf einem Blatt sammeln. Die relevanten Themen entnimmst du deinen Unterlagen und wirf auf jeden Fall einen Blick in die Lehrpläne, wenn ihr Zentralabi habt! Dort steht genau, was du können musst. Manche Lehrer behandeln nicht alles, aber deshalb willst du ja trotzdem vorbereitet sein oder nicht?
Wusstest du, dass nicht alles, was im Unterricht behandelt wurde, auch prüfungsrelevant ist? Für manche Fächer, wie Bio und Mathe, gibt es Handreichungen (Hessen), in denen klipp und klar steht, was man auswendig "reproduzieren", also erklären kann, und wovon man nur so eine grobe Ahnung haben muss*.
Wenn du alle Themen notiert hast, überlege dir, wann du Zeit zum Wiederholen hast. Ich habe für jedes Fach einen Nachmittag pro Woche gewählt. Montags habe ich zum Beispiel Mathe wiederholt und freitags war Bio dran. Für Englisch musste ich nicht viel wiederholen, daher habe ich das dienstags gemacht, wenn ich nicht arbeiten war. Viel kannst du auch über Fasching erledigen.
Notiere dir alle Termine bis ca. zwei bis drei Wochen vor den Prüfungen (Prüfungstermine für Hessen). Verteile dann die Themen sinnvoll auf die Termine. Ich habe mir dafür eine Liste am PC erstellt. So konnte ich die erledigten Aufgaben auch immer abhaken, was mich motiviert hat. Teile dir am Anfang lieber etwas mehr  Aufgaben zu, damit du am Ende noch Luft hast, falls sich etwas aufschiebt. Oder etwas freie Zeit zum Ausruhen :)
 

Handreichungen für das Hessische Abi in Bio

 

Januar - 3 Wochen vor den Prüfungen: Halte dich halbwegs an deinen Lernplan.

 



Beim Lernen bis ca. drei Wochen vor der ersten Prüfung geht es vor allem um das Wiederholen und Ins-Gedächtnis-rufen der Inhalte. Dazu kannst du dir deine Bücher nehmen, im Internet recherchieren und auch mal eine Aufgabe zu dem Thema bearbeiten. Erst wenn deine eigenen Fragen geklärt sind und du dich sicher fühlst, ist das Thema abgehakt.
Ein stundenlanges Bearbeiten von alten Prüfungen aus den letzten Jahren halte ich jetzt noch nicht für sinnvoll. Das kannst du machen, wenn du mit dem Lernplan durch bist, und ganz intensiv in der Phase direkt vor der entsprechenden Klausur.
Schreibe dir zu jedem Thema wenigstens ein paar Stichpunkte oder Sätze auf. Markiere dir die entsprechenden Formeln in der Formelsammlung. Blättere durch deine Hefte und die Klausuren, die ihr geschrieben habt. Stelle dir so deine persönliche Wissenssammlung zusammen. Fasse dich aber kurz.
Wenn du mit dem Lernpensum für einen Tag fertig bist, aber gerade in einem Flow bist und noch Zeit hast, fang mit den Themen vom nächsten Mal an. Du wirst jetzt gut lernen können und nächstes Mal freust du dich, weil du weniger zu tun hast. Je früher du mit Wiederholen fertig bist, umso selbstsicherer wirst du dich fühlen.
Natürlich kannst du auch mal ein Thema nach hinten verschieben oder tauschen, nur solltest du nicht alles aufschieben. Du wirst es bereuen.

3 Wochen vor den Prüfungen: Bearbeite die Aufgaben aus den Vorjahren.

 


Dieser Tipp gilt auch für das mündliche Abi. Für jedes Fach und jedes Bundesland gibt es die Abiturprüfungen der letzten Jahre. Kaufe dir diese roten Bücher! Und bearbeite die Klausuren als wäre es eine richtige Prüfung. So bekommst du ein Gefühl für die Fragestellungen und den Umfang. Du merkst, wie lange du brauchst (keine Angst, in den Prüfungen ist mehr Zeit vorhanden als in normalen Klausuren. Dank Einlesephasen kannst du dir auch schon Gedanken machen, bevor du anfängst zu schreiben.) und kannst so für deine Prüfungen trainieren. So wirst du viel ruhiger in die Prüfung gehen. Und schau nicht sofort in die Lösungen, sondern versuche es selbst zu lösen. Schließlich hast du ja alles wiederholt ;)
Oft hatte ich ein paar Tage vor den Prüfungen frei (oder ich habe mir selbst frei gegeben - die Prüfungsphase ist so chaotisch für die Lehrer, weil jeden Tag Schüler aufgrund von Prüfungen fehlen, da fällt das nicht auf. Und da so viele fehlen, wird auch nichts Wichtiges besprochen. Natürlich solltest du deine Prüfungskurse weiter besuchen!) So konnte ich vormittags eine Klausur bearbeiten und nachmittags noch mal eine. Du musst das Buch auch nicht von vorne bis hinten durchackern! Du wirst merken, wenn du schon beim Lesen der Aufgabenstellung die Aufgaben im Kopf grob löst oder weißt, dass das kein Problem wird. Dann kannst du aufhören :)
Kurz vor der Abiprüfung (ein bis zwei Tage) solltest du dich nur noch auf dieses Fach konzentrieren. Mach lieber gar nichts (Kuchen backen zum Beispiel) als für ein anderes Fach zu lernen.

Während den Prüfungen: Stell dir einen Wecker. Oder zwei.

 




Jetzt heißt es: Augen zu und durch!

  • Achte darauf, dass du nicht verschläfst. Sage vielleicht auch deinen Eltern, wann sie dich wecken sollen. Nichts ist schlimmer, als zu spät zu kommen.
  • Packe deine Tasche in aller Ruhe. Nichts vergessen! Nimm lieber ein zweites Geodreieck oder einen zweiten Taschenrechner mit. Wenn du ihn nicht brauchst, braucht in vielleicht ein Klassenkamerad! Nimm dir Wasser und was zu essen mit, aber nichts was Lärm macht. Weintrauben oder Apfelspalten eignen sich. Gerne auch ein bisschen Schokolade, aber dann packe die Tafel vor Beginn der Prüfung aus.
    Ich hatte eine große Tafel dabei, aber ich habe kaum etwas gegessen, weil es so laut geraschelt hat und ich meine Klassenkameraden nicht ablenken wollte.
  • Stelle dich zu den Leuten, die dir gut tun. Wenn sie dich nervös und unsicher machen, geh weg. Wissen abgleichen kann dich auch sicher machen, wenn du merkst, dass du alles kannst. Schau einfach, was dir passt. Wünsche deinen Freunden viel Glück.
  • Schalte dein Handy aus. Nicht Lautlos. Kein Flugzeugmodus. Komplett aus.
    Es gilt als Täuschungsversuch, wenn du es nicht machst! Meist musst du es eh abgeben. Mach es trotzdem bitte aus. In meiner Bio-Prüfung hat ein Handy geklingelt und natürlich hat sich keiner getraut, zuzugeben, dass es seins war. So mussten wir schreiben, während es laut geklingelt hat. Mehrmals.
  • Zieh dir eine Armbanduhr an. Weil dein Handy nämlich aus ist und nicht in jedem Raum eine Wanduhr hängt. Und du willst doch nicht unnötigerweise in Panik verfallen, weil du nicht weißt, wie spät es ist? Oder zwanzigmal die Aufsicht nach der Uhrzeit fragen müssen?
  • Schummel nicht. Bitte. Du hast über zehn Jahre auf diesen Moment hingearbeitet. Willst du wegen Schummeln durchfallen? Du kannst ohne Spicker bestehen, sonst wärst du nicht zugelassen worden. Das ist das Risiko nicht wert. Du würdest es dein Leben lang bereuen.
  • Stelle Fragen, wenn nötig. Der Lehrer ist dein Freund. Das solltest du eigentlich während der Oberstufe gemerkt haben. Sie haben genau so einen Bammel wie du, dass ihr Kurs im Vergleich zu anderen Schulen schlecht abschneidet.
    Wenn dir etwas unklar ist, melde dich und frag nach. Meiner Erfahrung nach geben manche Lehrer richtig Tipps und "schubsen" dich in die richtige Richtung. Manchmal sogar, ohne dass du sie etwas gefragt hast :D
  • Achte auf deine Rechtschreibung. Sie zählt in allen Fächern. Sogar in Mathe mussten wir unsere Wörter zählen.
    Markiere Textstellen beim Schreiben, wenn du da später noch Fehler korrigieren musst. Am Ende bleibt meistens Zeit übrig, in der du deine Texte durchlesen solltest. Dabei findest du die einen Großteil der inhaltlichen und formalen Fehler.

Nach den schriftlichen Prüfungen: Ruh dich aus

 



Nach den schriftlichen Prüfungen fangen meistens die Osterferien an. Also hast du eh nicht viel Zeit. Im Anschluss hast du ja auch wieder normal Unterricht und meistens werden dort auch noch Klausuren geschrieben oder Präsentationen gehalten. Viel Zeit zum Ausruhen bleibt dir also nicht.
Irgendwann endet dann die Unterrichtsphase, bei mir war das Mitte Mai. Das handhabt aber jede Schule anders.

Vor den mündlichen Prüfungen: Noch ein letztes Mal lernen!

 



Wahrscheinlich kennst du bereits die Ergebnisse der schriftlichen Prüfungen. Ich kann dich beruhigen: Das Schlimmste hast du damit geschafft! Die mündlichen Prüfungen gehen meist nur so 30 Minuten und sind schnell überstanden.
Nichtsdestotrotz willst du dein Niveau ja mindestens halten, oder? ;)
Also lerne wieder ausreichend. Dafür kannst du die wieder einen Lernplan machen. Da ich nur zwei mündliche Prüfungen und jeden Tag bis dahin frei hatte, habe ich auf einen Plan verzichtet und einfach so Stück für Stück gelernt. Das Wetter ist dann meistens auch schon sehr angenehm, sodass du draußen lernen kannst oder wenigstens in den Lernpausen einen Spaziergang machen solltest.
Du kannst auch hier wieder die Aufgaben aus den schriftlichen Prüfungen zum Üben nutzen, allerdings wird die mündliche Prüfung weniger ausführlich zu beantworten sein.

Du bekommst zunächst eine schriftliche Aufgabenstellung, meist mit mehreren Teilaufgaben, ähnlich aufgebaut, wie Klausuraufgaben. Dann hast du eine halbe Stunde* Zeit, um dir stichpunktartig Antworten zu notieren. Anschließend wirst du deinem Lehrer und meist zwei weiteren Lehrern, die Protokoll schreiben, deine Antworten zu den Fragen erläutern. Wenn er merkt, dass du fertig bist, wird er auf ein paar Aspekte genauer eingehen wollen, die ihm vielleicht in deiner Antwort gefehlt haben oder von denen er glaubt, dass du dazu etwas Gutes sagen kannst. Das war es dann auch schon. Kurz danach wirst du deine Note erfahren.

Ich empfand die mündliche Prüfung als sehr viel informeller als die schriftliche. Vor der ersten war ich sehr nervös, weil ich quasi "live" vor drei Lehrern reden muss, aber da ich mich vorher auf die Fragenstellung einstellen konnte und meine Stichpunkte hatte, hat es mich eher an ein Gespräch erinnert.
Die Lehrer sind sehr freundlich. Ich wurde von meinem Geschichtslehrer in den Prüfungsraum geführt und auf dem Weg dahin hat er mich gefragt, ob mir die Frage liegt, um seine Fragen entsprechend anpassen zu können. Auf dem Tisch, an dem wir zu viert saßen, stand sogar ein Strauß Blumen!

Nach den mündlichen Prüfungen: Du hast es geschafft!

 



Spätestens nach der letzten Prüfung setzte bei mir Wehmut ein. Ich werde nie wieder zur Schule gehen, nie wieder meinen Jahrgang auf einem Haufen sehen, die meisten Lehrer nie wieder sehen, und wenn, haben sie einen vielleicht schon vergessen!
Das Trostpflaster, was es dafür gibt, nennt sich Zeugnisverleihung und Abiball! Nach dem Ball werden alle in alle Richtungen auseinandergehen wie die Samen einer Pusteblume. Vermutlich hast du vor lauter Lernen und Abiturprüfungen daran keinen Gedanken verschwendet, aber jetzt ist der richtige Moment dafür! Genieße die letzten Momente mit deinen Freunden! Ihr habt es geschafft!
Macht Erinnerungsfotos, fragt einander, wie ihr in Kontakt bleibt.
Jeder wird dir erzählen, was er jetzt vor hat: Studieren, reisen wie auch immer: du wirst dir die komplizierten Studienfächer und Ländernamen nicht alle merken können und es ist auch egal, weil all das für ein paar Momente noch in weiter Ferne liegt...


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* Das Abitur ist in jedem Bundesland etwas anders. Teilweise gibt es Leistungskurse, in manchen Ländern auch nicht. Auch die Zahl der Prüfungen unterscheidet sich. Ich habe Abitur in Hessen gemacht und beziehe mich darauf. Die Regeln können aber leicht angepasst überall angewendet werden.