Sonntag, 29. Januar 2017

Sunday Mail


  
   
|Gesehen| Resident Evil 6



|Gelesen| Stern View

3,80




|Gehört| Mmm, Mmm, Mmm, Mmm von den Crash Test Dummies





|Gegessen| Ritter Sport Johannisbeer Streusel - Für gut befunden!
Bildquelle


|Getan| Einen Vortag gehalten, gelernt und im Kino gewesen


|Gebloggt| über meine Erfahrungen zum Studieren

 


|Gefreut| über DIE perfekte Wohnung. Jetzt müssen wir die Daumen drücken, dass wir sie auch bekommen.



|Gefeiert| einen Geburtstag in der Familie



|Geärgert| darüber, dass das Wetter kommende Woche schlechter (= bewölkter und regnerischer) werden soll.



|Gekauft| Einen neuen Concealer, den ich gerne für Rötungen und zum Nachbessern von Make-Up verwende: Den Fit-Me-Concealer in der hellsten Nuance 015 Fair.

4,95




|Geklickt| Annas Post über die Beleidigung ihrer Tochter als Zicke, der mich zu dem dazugehörigen Wikipedia-Eintrag geführt hat. Dies hat mich dazu animiert, das Wort "Zicke" gänzlich aus meinem Sprachgebrauch zu streichen.



|Top der Woche| Mit dieser Woche endet für mich quasi mein neuntes Semester, da nun die Ferien wieder beginnen. Ich freue mich über die Ferien, auch wenn dieses Semester dank toller Vorlesungen und viel Freizeit zu meinen liebsten Semestern zählt.



|Flop der Woche| Da ich morgen eine Klausur schreibe (über Brücken, für die, die es interessiert), musste ich die ganze Woche lernen. Ich mag diese spürbare, nicht abzuschüttelnde Anspannung nicht.



|Kommende Woche| Habe ich die eben schon erwähnte Klausur zu schreiben, gehe den restlichen Tag arbeiten und werde die ganze restliche Woche mit Lernen für noch eine Klausur verbringen. Einzige Ablenkung ist der achtzehnte Geburtstag meines kleinen Bruders am Wochenende.



Alles Liebe

Mittwoch, 25. Januar 2017

[How To] So geht Studieren

Wie studieren studiert man Student Fehler Studium

Es gibt keine Zeit des Lebens, die mehr von Erwartungen geprägt ist, als das Studium. Jeder stellt sich unter dem Studieren etwas anderes vor:
Endlich das machen können, was man möchte - oder wenigstens nicht mehr zur Schule gehen! Von zuhause ausziehen, endlich man selbst sein können oder sich ganz neu erfinden dürfen. Morgens lange ausschlafen und jeden Abend die Kneipen unsicher machen. Leute kennen lernen, die sich für die gleichen Dinge begeistern, neue Freundschaften knüpfen und einen Partner für's Leben oder auch nur für eine Nacht zu finden. Sich bei Diskussionen und beim Schreiben von Essays mit hochintellektuellen Fragen zu beschäftigen. Aus sich herauswachsen und die Weichen in Richtung Traumberuf stellen. Ein Auslandssemester machen, die Welt bereisen und fließend Spanisch können. Gute Noten schreiben und die Eltern stolz machen. Ein Experte in einem Fachgebiet werden, dessen Namen keiner außer einem selbst aussprechen kann. Schon nach wenigen Semestern durch eine verblüffende Tat berühmt werden und für das ganze Leben ausgesorgt haben.
Vor allem Medien formen das Bild vom Studentenleben. Schon zu Schulzeiten kannte ich den Song I Love College und fieberte mit Elle Woods in Natürlich blond mit. Das Klischee des Studenten schwankt in den Medien in der Regel irgendwo zwischen pausenlosen Partys und ab und zu mal ein Buch zur Hand nehmen.











Wer das Abitur gemacht hat, hat etwas Großes geleistet und hat sich Spaß und Freizeit auch verdient. Ein beginnendes Studium fühlt sich vielleicht am Anfang wie eine Fortsetzung der Party an: Da gibt es Einführungswochen, Kneipentouren und Erstsemesterpartys. Dazu ist der Lernstoff noch recht überschaubar und überhaupt muss man erst mal sich selber finden!
Da bietet sich eine einwöchige Tour durch Amsterdam doch an - Anwesenheitspflicht herrscht in den Vorlesungen ja eh nicht und der Prof merkt es auch gar nicht. Der eine Kommilitone, den man flüchtig von einer der Kneipentouren kennt, gibt dir anschließend auch seine Mitschriften, das hast du ihn extra gefragt.
Hin und wieder eine Vorlesung ausfallen lassen, weil man am Abend zuvor bis spät in die Nacht arbeiten war oder die Dozentin eh eine blöde Kuh ist? Das macht doch jeder! Die Folien aus der Präsentation gibt es ja eh im Netz, also sind die, die in die Vorlesung gehen, einfach nur sau dumm! Du aber bist schlau - und schläfst lieber noch eine Runde, es war ja auch spät gestern...

Ich studiere inzwischen im Master und habe im Laufe meines Studiums viele Kommilitonen kennenerlernt, die genau so denken. Der ein oder andere mag tatsächlich so ein Genie sein, dass er dieses Studentenleben führen kann und trotzdem einen guten Abschluss macht, aber die meisten, die so denken, fallen durch Prüfungen oder melden sich nie dazu an und treten auf der Stelle. Schuld sind in ihren Augen nicht sie selbst, sondern der blöde Prof, der die Klausuren so abnormal schwer macht, um Leute "auszusieben". Nach ein paar Semestern geben sie auf, wechseln und starten (hoffentlich) wo anders durch.
Auf der andern Seite gibt es Studenten, die jedem auf die Nase binden, dass jede Klausur im Studium so schwer wäre wie das ganze Abitur und man sich schon einmal drauf gefasst machen sollte.

Meiner Meinung nach liegt die Wahrheit in der Mitte: Das Studium verlangt viel Zeit und Konzentration ab. Es fordert mehr als die Schule, vor allem das selbstständige Nacharbeiten des Stoffes (und du dachtest, es gäbe keine Hausaufgaben mehr). Zwanzig Stunden Vorlesung mögen ja erst mal entspannt klingen im Vergleich zu dreißig Stunden Schule, aber du kannst locker noch mal zehn Stunden für die Nachbereitung des Stoffes einplanen.
Wenn du Stoff nicht nacharbeitest, wirst du bald merken, dass du abgehängt wirst, denn es kommt jede Woche neuer Stoff dazu, der auf dem alten aufbaut. Jetzt ist die letzte Chance, am Ball zu bleiben, in dem du alles auf einmal nachholst.
Ich kann wirklich nur jedem ans Herz legen, trotz Online-Angebot und fremden Mitschriften tatsächlich in die Uni zu gehen! So bekommt einen besseren Zugang zu den Themen und kriegt auch gleich die Zwischentöne mit.
Gehst du in die Vorlesung (und die Übungen usw.), bereitest den Stoff zuhause nach, organisiert vielleicht noch eine Lerngruppe (nicht mehr als vier Leute; nur zwei gehen auch) und verpasst keine Fristen, machst du alles richtig. Man muss kein Genie sein, um gute Noten zu schreiben.
Wenn das Studium gut läuft, spricht natürlich auch nichts gegen eine gute Party, um mal Dampf abzulassen. Und was das Reisen angeht: Du hast zweimal im Jahr mehrere Monate am Stück frei. Hier ist Zeit für's Ausschlafen, für die Abenteuer, die Planung von Auslandssemestern und alles andere.
Mit der Zeit bekommst du auch die Erfahrung, um tatsächlich entscheiden zu können, eine Vorlesung zu "schwänzen" - ohne dass du es später bereust!
Was das Arbeiten angeht, das muss jeder selber wissen. Klar braucht mal Geld zum Leben, aber da solltet ihr zuerst eure Eltern um Unterstützung bitten und ansonsten BAföG beantragen. Nur, wenn euch das Geld dann immer noch nicht reicht, geht so viel arbeiten, wie ihr eben müsst. Umfragen zufolge sind Studenten sehr gestresst, sogar gestresster als Vollzeit-Arbeitnehmer. Ihr solltet euch daher zu Beginn nicht zu viel aufhalsen. Wartet lieber ab und bringt in Erfahrung, wie viel freie Zeit ihr habt, und sucht euch erst im Laufe des Studiums eine Arbeit. Nichts ist ärgerlicher, als wegen eines schlecht bezahlten Keller-Jobs im Studium nicht voranzukommen. Die guten studienbezogenen Jobs bekommt ihr eh erst, wenn ihr schon im Studium fortgeschritten seid.

Die Studienzeit ist keine endlose Party, aber sie ist auch kein Lern-Albtraum, sondern irgendwas dazwischen. Man verändert sich, wird erwachsener, kann über sehr viel mehr selbst entscheiden und ist freier als jemals zuvor.

Ich hoffe, ich habe euch hiermit einen kleinen Wegweiser durch das Wirrwarr von Erwartung und Realität im Studium mitgegeben, und wünsche euch in der aufregenden und leider viel zu schnell vorbeigehenden Phase eures Lebens viel Erfolg!

Wenn ihr selbst schon studiert oder studiert habt: Könnt ihr mir zustimmen oder habt ihr ganz andere Erfahrungen gemacht? Welche Erwartungen haben sich bei eurem Studium erfüllt und welche nicht? Schreibt es mir in die Kommentare!

Sonntag, 22. Januar 2017

Sunday Mail


  
   
|Gesehen| Weitere Folgen Suits



|Gelesen| Ich habe Not That Kind of Girl von Lena Dunham beendet. Wie ich es finde, habe ich schon in der letzten Sunday Mail erzählt.



|Getan| In der Uni gewesen, gelernt und einen Kuchen gebacken.



|Gefreut| Ich habe ein Computerspiel für mich entdeckt: Civilization! Das ist ein Strategiespiel, was so ähnlich ist wie Age of Empires, nur sehr viel detaillierter. Dieses Spiel ist Fluch und Segen zugleich, denn es lässt die Zeit so schnell verfliegen! Ich spiele Civilization V, aber es ist sogar eine neuere Version vor kurzem erschienen - die war mir nur zum Austesten zu teuer.

13,40



|Gebacken| Brownies aus diesem phantastischen Backbuch, was ich mir dank eines Thalia-Gutscheins, den ich noch hatte, kaufen konnte. Schaut euch das Buch unbedingt mal an: Schon alleine das Cover mit der Goldprägung ist so schön! Und nein, ich werde nicht dafür bezahlt, dass ich das schreibe.

 
30,00



|Geärgert| über eigene Faulheit und diese Kälte draußen!



|Gekauft| meine Lieblingscreme, weil die aktuelle Tube schon fast aufgebraucht wurde. In meinen Jahresfavoriten erzähle ich mehr über das Gel.

 


|Geklickt| Ich mag DominoKatis wöchentliche Vlogs sehr gerne, denn sie ist sehr authentisch und sympathisch. Außerdem wohnt sie in meiner Nähe und da ist es für mich umso interessanter, herauszufinden, wo sie so unterwegs ist. Sagt mir, dass ich nicht die einzige bin, die so etwas tut 😳





|Top der Woche| die Tage werden wieder merklich länger! Das macht mir den Start in den Tag so viel einfacher.



|Flop der Woche| die Winterpause in der Fußballbundesliga ist vorbei - und das ist in den Medien leider nicht zu übersehen und überhören.



|Kommende Woche| halte ich einen kurzen Vortrag, habe ein letztes Mal in diesem Semester Vorlesungen, gehe arbeiten, muss für Klausuren lernen, besichtige vorraussichtlich eine Wohnung und feiere einen Geburtstag.



Ich wünsche euch einen guten Start in die Woche!

Sonntag, 15. Januar 2017

Sunday Mail


  
   
|Gesehen| Suits auf Netflix. Ich schaue die zweite Staffel und habe auch meinen Freund angesteckt. Mein Netflix-Abo werde ich aber dafür nicht verlängern.



|Gelesen| Ich habe Inside Amy Schumer beendet und lese jetzt Not That Kind of Girl von Lena Dunham. Die Werke haben viele Gemeinsamkeiten, zum Beispiel sind beide von jungen, amerikanischen Feministinnen geschrieben, die eine erfolgreiche Karriere im Fernsehen hinlegen, und beide beinhalten autobiografische Erzählungen aus ihren Leben. Dabei werden bei beiden die Themen Sexualität, Feminismus, Karriere und Kindheit behandelt. Trotzdem las sich Schumers Buch sehr viel besser und sie kam besser zum Punkt. Bei Dunham sehe ich leider keine persönliche Weiterentwicklung und ihr Ton ist kindisch. Ich muss erwähnen, dass ich auch mit ihrer Serie Girls nichts anfangen kann, weshalb ich da vielleicht etwas voreingenommen bin.
Wenn ich mich zwischen beiden Werken entscheiden müsste, würde ich definitiv Inside Amy Schumer empfehlen.

9,99



|Gehört| Ich höre beim Gehen gerne Musik und tagträume vor mich hin. Diese Woche hat der öffentliche Nahverkehr gestreikt, sodass ich sehr viel zu Fuß unterwegs war. Dementsprechend viel habe ich auch gehört. Stellvertretend dafür poste ich Only Time von Enya:





|Getan| Die Oper besucht. Als Studentin habe ich das Privileg, kurz vor den Veranstaltungen Freikarten zu erhalten. Diese Woche war ich mit zwei Kommilitonen in Carmen. Wir hatten super Plätze und diese Oper ist auch für Nicht-Opern-Fans okay, weil die Stücke echt eingängig sind und die Story nicht so kompliziert ist. Die Sprache ist auch kein Problem, da man die Übersetzung über der Bühne mitlesen kann, und die Kleiderordnung für die Oper ist auch sehr viel legerer geworden, als viele denken.





|Gebloggt| Meine Vorsätze zum neuen Jahr. Ich will mehr sparen, weniger zu tun haben und sportlicher werden. Warum und wie erfahrt ihr, wenn ihr auf den Link klickt.



|Gefreut| Darüber, dass ich im dm standhaft geblieben bin und mir nicht diesen semi-matten Chubby-Stick in dem wunderschönen Nudeton gekauft habe:

3,45



|Geärgert| dass meine Haut wieder unreiner geworden ist, seit die Ferien vorbei sind. Das liegt zum einen am Stress, aber auch daran, dass ich einen andern Tagesablauf und weniger Zeit für Hautpflege habe.



|Gekauft| Ein Auto - so viel zu meinem Sparvorsatz dieses Jahr. Aber das Auto ist schon lange geplant und soll uns auch lange glücklich machen, daher ist es jeden Cent wert.
Tipp: Wir haben uns für einen Vorführwagen entschieden, sodass wir im Vergleich zum Neuwagen fünfundzwanzig Prozent weniger zahlen, obwohl das Fahrzeug fast neu ist und eine Top-Ausstattung hat.
Meinen Sparvorsatz habe ich natürlich nicht aufgegeben, denn der Autokauf war sogar einer der Gründe, wieso ich weniger Geld für sinnlosen Kram ausgeben möchte.



|Geklickt| nichts Bemerkenswertes



|Top der Woche| eine Prämie von meinem Arbeitgeber



|Flop der Woche| Das Wissen, dass ich ab nächster Woche für Klausuren lernen muss.



|Kommende Woche| gehe ich nicht arbeiten, habe aber trotz der Lernphase noch Vorlesungen, besuche einen Fachvortrag über Brücken und muss eine Präsentation vorbereiten. Vielleicht backe ich einen Kuchen. Spannend, nicht?



Liebe Grüße

Mittwoch, 11. Januar 2017

Meine Vorsätze zum neuen Jahr

Das Jahr ist jetzt schon wieder elf Tage alt und ich komme endlich dazu, meine Neujahrsvorsätze mit euch zu teilen.
Ich halte eigentlich nicht viel von diesem "Im-nächsten-Jahr-wird-alles-besser"-Gerede, weil es meist fromme Hoffnungen sind, von denen man meilenweit entfernt ist und für die man gar keine zeitlichen und energetischen Reserven hat, um sie tatsächlich umzusetzen.
Meine Vorsätze sind daher auf den ersten Blick vielleicht zu belächeln, aber es sind Dinge, die ich umsetzen kann und die mir etwas bringen.

Zunächst einmal möchte ich darauf achten, mir nicht zu viel zuzumuten. Ich bin ein ehrgeiziger und perfektionistischer Mensch, der realtiv gut mit Stress zurecht kommt. Trotzdem habe ich letztendlich viel mehr davon, wenn ich mich jeder Aufgabe, jeder Situation und jeder Verabredung mit Hingabe widme anstatt durch den Tag zu hetzen. Ich benötige immer etwas Zeit für mentale Vor- und Nachbereitung, so langweilig das auch klingt.


Vielleicht hilft ein Beispiel, um zu verdeutlichen, was ich meine: Ihr bucht vielleicht jetzt eine Reise, die im Juli stattfindet, und überlegt euch in der Zwischenzeit, welche Sehenswürdigkeiten ihr anschauen wollt, wohin ihr zum Essen gehen möchtet, welchen Laden oder welches Museum ihr auf jeden Fall besuchen wollt und welche Kleidung ihr auf der Reise gerne tragen möchtet. Ihr stellt euch vor, wie ihr am Strand entlang lauft oder wie ihr es euch abends in einer Bar gutgehen lasst - kurzum, ihr bereitet euch auf die Reise vor und entwickelt daher eine große Vorfreude. Nach der Reise sucht ihr die schönsten Fotos raus, lasst sie auf Fotopapier entwickeln und klebt sie zusammen mit den Eintrittskarten aus dem Museum und der Rechnung von diesem tollen Restaurant in ein Fotoalbum - schön!
Jetzt stellt euch mal vor, ihr bucht die gleiche Reise, habt, bis es soweit ist, keine Zeit, euch mit der Reise zu beschäftigen, fangt dann vor Ort panisch an zu recherchieren, was man auf jeden Fall machen sollte, kommt dann wieder nach Hause und seid wieder voll im Stress wegen zig anderen Dingen. Ihr habt den Urlaub schneller vergessen, als ihr "Montag" sagen könnt.
Das Beispiel übertrage ich auf mein Studium, das voller spannender, aber auch zeitintensiver Module ist, auf Gespräche, die ich führe, auf Verabredungen, auf Ausflüge und so weiter. Ein voller Terminkalender bedeutet nicht, dass ich glücklich bin, weil ich begehrt und wichtig bin, sondern eher, dass ich es allen recht machen will und einem gesellschaftlich gewollten Lifestyle à la Sex and the City hinterherhechele. Das will ich nicht, denn das ist für mich kein Leben.
Den Mut zur Lücke im Terminkalender praktiziere ich seit letztem Sommer. Es sieht so aus, dass ich mein Studium um ein Semester verlängere, um parallel nicht zu viel Stoff zu haben, und dass ich weniger Stunden nebenher arbeite (was ich mir dank einer Stundenlohnerhöhung leisten kann). Dadurch habe ich einen ganzen und zwei halbe Tage zusätzlich zum Wochenende zur freien Verfügung (die ich entweder zum eigenverantwotlichen Studieren nutze, für Erledigungen oder einfach zum Spaß haben). Am Wochenende versuche ich, so wenig Termine wie möglich zu haben, um in diese gemütliche Wochenends-Stimmung zu kommen, bei der gefühlt die Zeit stillsteht. Ich sehe auch das Geldverdienen lockerer - es ist nett, aber auch nicht schlimm, wenn ich mal eine Stunde weniger arbeite als geplant - da versuche ich lieber, weniger Geld sinnlos auszugeben! Das bringt mich zum nächsten Punkt.

Kein Geld mehr für Sinnloses ausgeben. Was sinnlos ist und was nicht, muss jeder selbst entscheiden und auch ich muss mein Ideal erst noch finden. Es ist so, dass ich jeden Euro, den ich nicht ausgebe, am Ende des Monats sparen oder sogar anlegen kann. So werden aus dem Euro irgendwann mal zwei, dann drei, die ich für etwas besseres ausgeben könnte, wenn ich wollte.


Bei Urlauben, Wohnen und Kleidung ist das Einsparpotential groß, aber auch die kleinen Spontankäufe bei dm läppern sich schnell. Vielleicht kennt ihr das: Ich habe diesen Lippenstift nur gekauft, weil viele sagen, dass der ja so toll sei, dabei trage ich fast nie Lippenstift und habe auch schon zig ähnliche zuhause.
Oder das: Müssen wir in den Sommerferien verreisen, wenn uns kein Ort einfällt, wo wir unbedingt hinwollen? Lass uns doch zuhause "urlauben" und zwei Wochen lang Sehenswürdigkeiten in der Umgebung ansteuern. Abends schön Essen gehen kann man ja trotzdem.
Oder: Warum gehen wir mit unseren guten Freunden so oft auswärts was trinken, wenn wir sie doch auch zu uns einladen können, wo die Cocktails einen Bruchteil kosten und wir zudem abends direkt ins Bett fallen können?
Mich hat die Minimalismus-Bewegung auf diese Gedanken gebracht. Besitz ist nicht nur ein Geschenk, sondern auch eine Verpflichtung. Je mehr du besitzt, desto mehr musst du womöglich reparieren. Besitz ist nicht nur Luxus, sondern raubt auch Zeit und Energie. Ein Beispiel: Je teurer und größer deine Wohnung ist, umso mehr Fläche musst du jedes Mal putzen.
Im neuen Jahr versuche ich, nur noch das zu konsumieren, wofür mein Herz wirklich schlägt oder was mein Verstand mir als notwendig empfiehlt. Olaplex-Kuren für 40,00 oder True-Fruits-Smoothies für 4,00 gehören definitv nicht mehr dazu.

Zu den Dingen, die nett zu haben sind, aber eigentlich auch völlig egal, gehört ein Sixpack. Nun sind wir bei den klassischen Neujahresvorsätzen angekommen. Dieser ist derjenige, der mir am wenigsten wichtig ist, weshalb er hier vielleicht gar nicht hingehört, aber trotzdem habe ich Hoffnung darauf, weshalb er hier vielleicht doch hingehört.
Letzes Jahr habe ich mit den Yoga-Kursen in meiner Uni aufgehört, weil ich Zeitmangel hatte und der Kurs mir nicht mehr zugesagt hat (und das Geld jedesmal!). Eine Weile später habe ich dann zuhause mithilfe einer DVD mit speziellem Yoga angefangen, um mehr Muskeln aufzubauen, denn das ist gesund und sieht ja auch ganz nett aus.

Ich bin sehr schlank, weshalb man bei mir schnell Erfolge sieht, und ich merke bei den Übungen, dass ich bereits mehr Kraft habe. Leider fällt es mir hin- und wieder schwer, mich zum Trainieren aufzuraffen (so auch jetzt übrigens, deswegen schreibe ich diesen Post). Das ist zwar schade, aber auch völlig okay und ich habe deswegen kein schlechtes Gewissen. Ganz im Gegenteil: Jedes Mal, wenn ich trainiere, ist es ein Plus, und wenn nicht, eben nicht.


Das sind meine dreis Vorsätze zum neuen Jahr. Wenn ich sie umsetze, bin ich stolz auf mich, wenn nicht, werde ich gute Gründe dafür haben.

Habt ihr Vorsätze? Welche? Und wie lief es vergangenes Jahr?

Sonntag, 8. Januar 2017

Sunday Mail


  
   
|Gesehen| Die Serien The Crown (alle zehn Folgen der ersten Staffel) und Suits (die Hälfte der ersten Staffel). Beide Serien mag ich und beide haben mich trotzdem nicht gleich bei der ersten Folge gepackt. Suits ist wie Gossip Girl, nur dass alle Menschen Blair Waldorfs sind.





|Gelesen| Barfuß im Regen zu Ende. Die Geschichte ist okay, aber der Schreibstil, und das sage ich, die ihre Jugend mit der freche-Mädchen-freche-Bücher-Reihe verbracht hat, an vielen Stellen schlecht, sodass man sich fragt, ob die Autorin einen für bescheuert hält.

Inside Amy Schumer - Aus meinem Leben ist die deutsche Übersetzung von The Girl With the Lower Back Tattoo, eine unterhaltsame Autobiografie, in der die Komikerin auch überraschend ernste Themen anspricht. Es liest sich sehr flott und ich bin schon fast durch. Wer Amy Schumer mag oder sich auch nur für den Werdegang einer in eine neureiche, auf Long Island lebende Familie Hineingeborene interessiert, sollte das Buch lesen.

15,00



|Gehört| Hotel California von den Eagles. Bei dem Stück geht es um ein ominöses Hotel voller seltsamer Gäste.



On a dark desert highway, cool wind in my hair
Warm smell of colitas, rising up through the air
Up ahead in the distance, I saw a shimmering light
My head grew heavy and my sight grew dim
I had to stop for the night
There she stood in the doorway;
I heard the mission bell
And I was thinking to myself,
"This could be Heaven or this could be Hell"
Then she lit up a candle and she showed me the way
There were voices down the corridor,
I thought I heard them say...


Welcome to the Hotel California
Such a lovely place (Such a lovely place)
Such a lovely face
Plenty of room at the Hotel California
Any time of year (Any time of year)
You can find it here


Her mind is Tiffany-twisted, she got the Mercedes Benz
She got a lot of pretty, pretty boys she calls friends
How they dance in the courtyard, sweet summer sweat.
Some dance to remember, some dance to forget

So I called up the Captain,
"Please bring me my wine"
He said, "We haven't had that spirit here since nineteen sixty nine"
And still those voices are calling from far away,
Wake you up in the middle of the night
Just to hear them say...


Welcome to the Hotel California
Such a lovely place (Such a lovely place)
Such a lovely face
They livin' it up at the Hotel California
What a nice surprise (what a nice surprise)
Bring your alibis


Mirrors on the ceiling,
The pink champagne on ice
And she said "We are all just prisoners here, of our own device"
And in the master's chambers,
They gathered for the feast
They stab it with their steely knives,
But they just can't kill the beast

Last thing I remember, I was
Running for the door
I had to find the passage back
To the place I was before
"Relax," said the night man,
"We are programmed to receive.
You can check-out any time you like,
But you can never leave! "



|Getan| mich neben dem üblichen Kram ausführlich mit meinen Finanzen beschäftigt. Das mache ich meistens im neuen Jahr, weil ich da so schön Bilanz ziehen kann. Das letzte Jahr war finanziell etwas enttäuschend, aber ich gebe zu, ich habe einiges an unnötigen Ausgaben verursacht.
Damit es dieses Jahr besser läuft, habe ich mich von allem Unnötigen verabschiedet, was mich unnötig was kostet. Ich habe meine Auslandskrankenversicherung und mein Zeitungsabo gekündigt sowie teueres Make-Up, das ich nie benutze, und ein altes, ungenutztes Handy verkauft. Außerdem habe ich mir ausgerechnet, wie viel Geld ich theoretisch dieses Jahr sparen könnte, wenn ich nichts ausgebe (abgesehen von Miete und anderen lebenserhaltenden Fixkosten natürlich). Jetzt stelle ich mir vor jedem Kauf vor, wie diese Zahl wegen des Kaufes ein bisschen kleiner wird, und überprüfe, ob es mir das Wert ist. In einem alten Collegeblock notiere ich mir alle Ausgaben und behalte so den Überblick.
Diese Methode hilft mir, mich zu disziplinieren, und ich hoffe, ich kann so nicht nur Geld, sondern auch Zeit, die ich sonst für's Shoppen aufwende, sparen. Minimalismus, ich komme!



|Gebloggt| Meine liebsten Produkte des letzten Jahres

  


|Gefreut| über das positive Feedback meiner Zahnärztin und generell darüber, dass ich schon zwei Arzttermine im neuen Jahr hinter mich gebracht habe. Ich fühle mich wie neu geboren!



|Geärgert| dass ich morgens immer so lange geschlafen habe. Bald kommt die Zeit, wo es ab sieben Uhr hell wird, da werde ich früher wach und habe mehr vom Tag.



|Gekauft| Nur Lebensmittel



|Geklickt| Ebay Kleinanzeigen, um Kram zu verkaufen, aber auch, um nach Wohnungen zu schauen.



|Top der Woche| dass ich so viel Zeit zur freien Verfügung hatte. Ich musste nicht in die Uni und nicht zur Arbeit und konnte mich daher um alles, was ich sonst als mein Leben bezeichne, kümmern.



|Flop der Woche| Ich muss meine Michael-Kors-Uhr wohl reparieren lassen, weil ein Knopf, den ich nicht oft brauche, permanent innen ist. Auf dem Bild könnt ihr sehen, was ich meine. Das ist nicht dringend, aber muss doch demnächst gemacht werden, weil es blöd aussieht.

  


|Kommende Woche| habe ich wieder Termine in der Uni und gehe zur Arbeit. Unnötigerweise streiken pünktlich dazu die Busse, sodass ich vermutlich viel laufen werde. Abgesehen davon steht kommende Woche gar nicht viel an, aber so kann ich mich genügend auf die Uni konzentrieren.



Falls bei euch ab morgen auch wieder der Alltag startet, wünsche ich euch einen guten Start, ansonsten eine gute Woche!

Mittwoch, 4. Januar 2017

Meine liebsten Produkte des letzten Jahres

Es ist die Zeit der Jahres-Favoriten-Listen und auch ich möchte meinen Senf dazugeben und euch die Produkte zeigen, die mich im letzten Jahr begleitet haben und auf die ich nicht mehr verzichten möchte - richtige Klassiker eben. Diese Teile haben mich so überzeugt, dass ich nach Alternativen keine Ausschau mehr halte, was mir mein Portemonnaie und mein Zeitmanagement sehr danken.
Ich habe schon einmal so eine Liste veröffentlicht und kann sagen, dass sie auch noch aktuell ist (Das sollte bei Favoriten im besten Fall so sein). Wer sich für sie interessiert, findet sie hier.

   

Eine Augenbase, um das Make-Up länger haltbar zu machen


Dies ist ein Tipp, den ich von einer amerikanischen Youtuberin bekommen habe, um mein Make-Up im Nasen-Bereich länger haltbar zu machen. Ich habe rund um die Nase viele Poren und bekomme nach vier Stunden glänzende Haut und mein Make-Up verschwindet dann recht schnell.
Trage ich aber vor dem Make-Up eine Lidschattenbase auf der Haut auf, bleibt mein Make-Up auch bei glänzender Haut an Ort und Stelle. Ich tupfe die Haut dann einfach mit einem Schwämmchen ab (z.B. von einem Puder oder aber diese hier für Zuhause; im Notfall tut es auch ein Taschentuch) und mein Make-Up sieht aus wie neu!

Basis
Basis
2,45


Die Lidschattenbase von essence bietet eine weiteren Vorteil für mich: Sie ist sehr orange-stichig, weshalb ich sie auch gerne auf die blauen Augenschatten auftrage und erst dann das Make-Up und der Concealer kommen. Das hat auch den Vorteil, dass auch hier das Make-Up besser haftet und sich nicht verabschiedet.
Wenn ihr auch eins der genannten Probleme habt, probiert auch mal eine Base aus!



Sebamed Unreine Haut Pflege-Gel


Ich habe früher nur selten meine Haut eingecremt bevor ich mich geschminkt habe, weil so viele Cremes eine unangenehme Schicht auf der Haut hinterlassen haben, wodurch mein Make-Up noch schlechter gehalten hat und ich oft auch sehr speckig aussah. Die einzigen Cremes, die dies nicht taten, waren entweder voller Alkohol (z.B. diese) oder aber schweineteuer (diese).
Dann habe ich das Pflege-Gel von Sebamed entdeckt. Es ist, wie der Name schon sagt, ein Gel, aber ohne Alkohol, dafür mit viel Hyaluron und Allantoin (hier ist der Kommentar von Incipedia). Und das beste: Es zieht sehr schnell ein, hinterlässt keine Rückstände und ist nicht teuer (6,99 für 50 ml).
Anders als die Bezeichung vermuten lässt, ist das Gel auch nicht nur für unreine Haut geeignet, sondern für jede Haut, da keine aggressiven Anti-Pickel-Wirkstoffe enthalten sind.


Leider haben weder dm noch Rossmann das Gel im Sortiment (nur alle anderen Teile der Serie, warum??), aber es gibt es online, bei Real, bei Apotheken (zum Bestellen) und ich habe es auch schon in einem REWE-Center gesichtet.



Eine Schallzahnbürste


Ich habe mir jahrelang die Zähne mit einer üblichen Handzahnbürste geputzt und hatte immer den Eindruck, dass meine Zähne nicht ausreichend gereinigt waren. Einige Zähne fühlten sich auch nach dem Putzen rau an. Vielleicht kennt ihr das.
Ich wollte unbedingt etwas ändern, denn ich möchte Karies auf jeden Fall in Zukunft vermeiden. Eine oszillierende (hin- und herschwingende) Zahnbürste, wie sie Oral-B anbietet, kam für mich nicht in Frage, da ich früher mal so eine hatte und sie ja auch nur die Zähne schrubbt wie eine Handzahnbürste. Stattdessen habe ich mich für eine Schallzahnbürste entschieden (Philips ist hier Marktführer). Bei diesen vibriert der Bürstenkopf sehr schnell und beschleunigt so winzige Luftbläschen, die gegen den Schmutz prallen und ihn so lösen. Stellt es euch so vor, wie beim Kärchern 😄

Mein Modell: ca. 40,00
Es wird also nicht mechanisch auf den Zähnen herumgeschrubbt. Man führt die Bürste einfach langsam über die Zahnoberflächen und wartet, bis der Timer einen bittet, die Zahnreihe zu wechseln.
Schon nach dem zweiten Putzen fühlten sich alle Zähne so glatt an wie nach einer professionellen Zahnreinigung und ich bin seit dem restlos überzeugt! Vorgestern war ich zur Kontrolle bei der Zahnärztin und es gab zum ersten Mal nicht mal einen Hauch von Zahnstein.
Der Akku der Sonicare-Zahnbürste muss nur maximal alle zwei Wochen für ein paar Stunden geladen werden, sodass ich die Bürste auch ohne Ladegerät mit in den Urlaub nehmen kann. Die Bürstenköpfe sollen nach drei Monaten ausgetauscht werden (8er-Pack) und das Gerät, laut meiner Zahnärztin, nach zwei bis vier Jahren, weil die Leistung nachlässt.
Es gibt Modelle für weit über hundert Euro, aber ich bin mit meinem günstigen Modell sehr zufrieden. Die Technik, auf die es ankommt, ist bei allen Modellen die gleiche.



Das Make-Up-Duo essence camouflage und Garnier BB-Cream Matt


Schon ewig verwende ich die BB-Cream in Matt von Garnier, weil sie so schön flüssig ist und so gut antrocknet. In meinem letzten Favoriten-Post habe ich sie auch schon genannt. Leider ist sie mir etwas zu dunkel, gerade im Herbst und Winter.
Seit einem halben Jahr gibt es das Camouflage-Make-Up von essence. Wegen guter Reviews habe ich es sofort auch ausprobiert und mag es sehr. Es ist heller und cremiger als die BB-Cream.

Relativ schnell begann ich, meine beiden Lieblingsfoundations miteinander zu mischen, um den perfekten Ton zu treffen. Dies mache ich seitdem täglich. Jetzt, im Winter, nehme ich mehr Camouflage als BB-Cream, wodurch das Make-Up cremiger und heller ist, und im Sommer nehme ich hauptsächlich die BB-Cream und gebe nur einen Klecks Camouflage dazu, sodass ich ein leichtes, dunkleres Make-Up tragen kann.


Ich bin mit diesem Duo absolut zufrieden. Es ist nicht nur immer perfekt vom Farbton, der Konsistenz und der Deckkraft her, sondern auch sehr günstig. Die Camouflage von essence kostet 3,75 und die BB-Cream von Garnier 5,25. Sollten diese Produkte irgendwann einmal das Sortiment verlassen, werde ich mir massig Back-Ups kaufen und den Firmen eine Mail schicken, in denen ich sie anbetteln werde, es nicht zu tun.



Enthaarungscreme


Ich habe für ein weiteres Problem die für mich optimale Lösung gefunden: Die Intimfrisur. Das ist nichts, was mich wahnsinnig beschäftigt, aber zumindest soll im Sommer, wenn ich einen Bikini trage, alles ordentlich aussehen.
Ich habe für mich persönlich alles, was wehtut, kategorisch ausgeschlossen. Ich bin sehr schmerzsensibel und diese Schmerzen sind es mir nicht wert. Ich verwende daher standardmäßig einen Gillette-Rasierer. Das funktioniert ganz gut, nur nicht im Intimbereich, wo ich augenblicklich überall rote Pickelchen kriege, sobald ich mich mit ihm nähere. Kein After-Shave und keine Zinksalbe haben daran etwas ändern können. Zudem ist die Verletzungsgefahr doch ziemlich groß, weil die Haut sehr weich ist.

1,95

Diesen Sommer habe ich mich also an Enthaarungscreme herangetraut. Ich habe bewusst keine Sensitiv-Variante gewählt, da hier zwar der aggressive Wirkstoff reduziert, dafür aber die Einwirkzeit verdoppelt ist. Das reizt meine Haut letztendlich noch mehr und auch meine Nerven, weil ich dann länger warten muss.
Was viele nicht wissen ist, dass die Creme die Haare nicht verschwinden lässt, sondern sie nur sehr brüchig macht, weshalb immer ein Spatel in der Packung ist, mit dem man anschließend die Haare von der Haut abziehen muss. Dies geht wegen der weichen Haut nicht, weshalb ich stattdessen einen nassen Waschlappen verwende, um hinterher alles zu entfernen. Damit fühlt sich alles auch viel sauberer an. Ich lasse die Creme immer die maximale Einwirkzeit einwirken.
Natürlich haben diese Cremes einen blöden Geruch, aber der ist wirklich auszuhalten. Gut aufgepasst werden muss allerdings, dass die Creme nicht mit Schleimhaut in Berührung kommt! Diese könnte gereizt werden.



Mein Lieblingsparfum im letzten Jahr


Parfums sind immer sehr persönlich und riechen bei jedem anders. Das Parfum, was ich im vergangenen Jahr sehr gerne benutzt habe ist Le Jardin De Monsieur Li von Hermès, ein Unisex-Parfum, das wie ein chinesischer Garten riechen soll. Ich mag im Alltag frische Düfte, die trotzdem intensiv nach etwas riechen, und dieser ist einer davon. Es riecht sehr nach Frühling und dem frühen Sommer, zart und blumig, aber doch auch schon recht warm und saftig.

 Es ist zwar ein Eau de Toilette, aber es hält trotzdem den ganzen Tag. Mehr als ein Sprühstoß ist auch nicht nötig, um den Duft intensiv zu riechen.


Hermès ist eine sehr teure Marke und dieses Parfum ist mit ungefähr 100,00 für hundert Milliliter auch sehr teuer. Es hält aber locker mehrere Jahre und ich lasse mir Parfum auch grundsätzlich nur schenken, so haben alle was davon. Dafür habe ich aber auch nur sechs Parfums.
Ganz kostenlos könnt ihr euch damit übrigens in jeder Parfümerie einsprühen.



Capri-Sonne Bio-Schorly


Der letze Favorit, die sich alle dadurch auszeichnen, dass ich sie, sobald sie mir ausgehen, sofort nachkaufe, ist ein Getränk.
Ich trinke üblicherweise nur aufgesprudeltes Leitungswasser (kann ich sehr empfehlen), weil es gesund ist, mir gut schmeckt und sehr günstig ist. Auch unterwegs habe ich meist eine Flasche Wasser dabei. Manchmal ist mir die aber zu sperrig und zu schwer, gerade, wenn ich nur eine kleine Tasche dabei habe oder nur für zwei Studen aus dem Haus gehe.

5 Stück 2,49

Dann greife ich gerne mal zur Capri-Sonne, aber nur zur Bio-Schorly. Die Schorle enthält nur Wasser und Fruchsaft, also keine künstlichen Zusätze oder gar zugesetzten Zucker. Die Bezeichnung Schorle ist vielleicht ungünstig gewählt, denn es ist keine Kohlensäure enthalten. Es ist quasi die gesunde Variante der klassischen Capri Sonne, die ja in den letzten Jahren schwer in Verruf geraten ist.
Ein weiterer Vorteil ist, dass ich den Beutel, wenn ich ausgetrunken habe, einfach entsorgen kann und keine leere Flasche in meiner kleinen Tasche nach Hause tragen muss. Natürlich ist Saft nicht so gesund wie Wasser, aber alle paar Wochen mal so einen Beutel tut mir nicht weh. Dafür sind sie wirklich zu praktisch!



Hoffentlich war hier das ein oder andere für euch dabei. Was sind eure Klassiker de letzten Jahres?

Sonntag, 1. Januar 2017

Sunday Mail


  

  
|Gesehen| The Crown auf Netflix. Ich habe bisher fünf der zehn Folgen gesehen und mag sie. Lediglich Philips ständige Grimassen stören mich inzwischen.





|Gelesen| Nach wie vor leider nichts. Ich muss mir abends dafür wieder bewusst Zeit nehmen!



|Gehört| Aus dem Album Rebell ohne Grund von Prinz Pi, das ich als Geschenk bekommen habe, Wunderkind:





|Getan| meine Mama besucht, Zeit mit meinem Bruder verbracht, einen Flug nach Prag gebucht, Zuhause Ordnung geschaffen und den knallblauen Himmel bewundert.



|Gebloggt| 6 Dinge, auf die wir uns 2017 freuen können



|Gefreut| über so viele tolle Bücher und Filme, die mir geschenkt wurden! Dank meinem Wunschzettel auf Amazon habe ich wirklich das bekommen, was ich mir gewünscht habe.
Der ein oder andere mag das unromantisch finden, aber es gibt so viele liebe Menschen, die man mag, aber leider nicht so gut kennt, dass man ihnen das perfekte Geschenk aus den Augen ablesen kann. Da helfen Wunschzettel so gut weiter - sei es nur, um neue Seiten an jemandem zu entdecken und sich inspirieren zu lassen!



|Gefeiert| Silvester! Ich hoffe, ihr seid auch gut ins neue Jahr gestartet!?



|Geärgert| Gefühlt war ich diese Woche so viel einkaufen... bei dm, Aldi-Angebote, Rewe-Silvestereinkauf, aber auch den Winterschlussverkauf habe ich genutzt... das hat mich aber so viel von der wertvollen Ferienzeit gekostet, dass ich am liebsten darauf verzichtet hätte.
Aber dafür kann ich jetzt wenigstens auch in Zukunft Wäsche waschen, meine Ordner in Kartons verstauen, Silvester feiern und habe neue Kleidung für's Büro, haha!



|Gekauft| Der Kauf ist eigentlich schon von letzter Woche, aber dafür kann ich euch sagen, wie ich es finde: Add-Plex. Der Name erinnert unschwer an Olaplex, das gehypte, angebliche Wundermittel gegen Haarschäden beim Haarefärben bzw. als Kur. Ihr findet es bei dm bei den Haarfarben.
Ich habe es aufgetragen, einwirken lassen, am Ansatz meine Haare shampooniert, alles ausgespült und geföhnt. Ich habe also weder Kur, noch Spülung verwendet, wie ich es normalerweise mache. Trotzdem haben sich meine Haare wie sonst auch angefühlt, was für Add-Plex spricht. Der Effekt hat aber nur einen Tag angehalten (mit Kur und Spülung sind es drei Tage). Eine Verbesserung bzgl. Haarschäden nach einer Anwedung habe ich nicht erwartet und ist auch nicht eingetreten (bei Olaplex konnte ich übrigens auch nichts feststellen).
Die Packung kostet 3,95 und reicht für eine Anwendung. Der patentierte Wirkstoff, der in Olaplex steckt, ist nicht enthalten und leider auch nichts Verwandtes. Ich behaupte daher, dass Add-Plex nur wie eine übliche Spülung wirkt. Ich werde es mir nicht nochmal kaufen, da es auch in der Handhabung aufwendiger ist als meine üblich Kur-und-Spülung-Routine.

 



|Geklickt| die Bestpreissuche von Lufthansa. Ihr wählt Start, Ziel und Dauer eurer Reise aus und Lufthansa zeigt euch, wann es am billigsten ist zu fliegen.



|Top der Woche| die Flut an Blogger-Adventskalender-Verlosungen hat endlich nachgelassen. Endlich sehe ich in meinem Bloglovin'-Feed nicht mehr täglich die gleichen Vorschau-Bilder!



|Flop der Woche| meinen Freund hat es ordentlich flachgelegt! Wegen starker Bauchkrämpfe sind wir noch nachts in die Notaufnahme gefahren. Wir wohnen zwar nur fünf Minuten zu Fuß weg, aber Laufen ging gar nicht mehr. Nach stundenlangen Untersuchungen und bangen Warten wussten wir, dass es nicht der Blinddarm ist, und durften wieder nach Hause, wo wir versuchten, den verlorenen Schlaf nachzuholen (Die Krämpfe hatten dank Schmerzmittel nachgelassen).
Inzwischen geht es ihm wieder gut, er hatte vermutlich nur etwas Verdorbenes gegessen. Diese "Sache" hat mich aber so gerädert, dass ich am folgenden Tag zu nichts zu gebrauchen war.



|Kommende Woche| habe ich einen Zahnarzt- und einen Hautarzt-Termin - beides nur Kontrollen, drückt mir die Daumen! Außerdem muss ich noch Einiges für die Uni machen, da ich diese Woche alles ruhen gelassen habe.



Habt einen guten Start in das neue Jahr!